Reisebericht Mystische Kraftorte und verschollene Megalithkulturen. Tag 4: Die Heuneburg

Die keltische Heuneburg entpuppte sich als eine überaus beeindruckende Erfahrung. Der wunderschöne Blick über die Donau und die dahinterliegende Landschaft bis hin zu den Alpen vermittelt Weite und Üppigkeit. Und üppig war wohl auch das keltische Leben hier vom 7. bis 6. Jahrhundert vor Christus mit womöglich über 20.000 Einwohner hier und im Umland.

Die baulich veränderte Felssockel der Heuneburg ist sehr imposant, wie auch die Rekonstruktion der keltischen Stadtmauer und Bauten. Es verleiht einen guten Eindruck dieser majestätischen Stadt. Die Anlage ist umgeben von einer Vielzahl von Hügelgräbern welches wiederum die Bedeutung des Ortes unterstreicht.

Aber auch der feinstoffliche Befund ist sehr interessant. Wie es scheint treffen hier 5 Kraftlinien (Leylines) zusammen, welche die Heuneburg wohl auch mit der „Busse“, der „Alten Burg“, der „Großen Heuneburg“ und anderen keltischen und präkeltischen Anlagen und Kraftorten verbindet.

Ist die Heuneburg die Stadt Pyrene, welche Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. nannte und damit die älteste literarisch erwähnte Siedlung nördlich der Alpen wäre. Laut Herodot entspringe die Donau „bei den Kelten und der Stadt Pyrene“. Und tatsächlich entspringt die 2857 Kilometern lange Donau nur 80 km westlich von der Heuneburg.

Herodots „Pyrene“ – nahe der Donauquelle

Dieses Video vermittelt die Entwicklung der Heuneburg.

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