Bosnische Pyramiden #3 – Ravnetunnel

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Ravnetunnel wurde in Konglomerat gegraben

Die Geschichte des Ravnetunnel ist komplex und beginnt mit der Wiederentdeckung durch Dr. Samir Osmanagich in 2005.

Dieser wusste, dass die meisten Pyramiden mit Tunnelanlagen einher gehen, und nachdem die Sonnenpyramide entdeckt wurde, mussten auch Tunnel vorhanden sein.

Bei Nachfragen wurde ihm der ca. 50 Meter lange Stollen im Ravne Tal gezeigt. Eine genauere Inspektion ergab, dass eine künstliche Trockenbauwand den Stollen abschloss. Als diese Wand beseitigt wurde, konnte der Tunnel Stück für Stück frei gelegt werden. Folgende Phänomene traten zu Tage:

  • Das Füllmaterial ist das selbein sehr ähnliched Konglomerat wie der Tunnel selbst.
  • Allerdings kann es sehr viel einfacher geschaufelt werden als die festeren Tunnelwände.
  • Wenn man das Füllmaterial im Tunnel trocknen lässt, setzt es sich von der Tunneldecke ab.
  • Folgt man den alten Tunnel kommen immer wieder links und rechts im Gang Trockenwände zum Vorschein, manche klein und hüfthoch, andere breit und manshoch. Hier gehen weitere verfüllte Gänge ab.

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    Trockenwand mit Füllmaterial dahinter
  • Es handelt sich offensichtlich um ein labyrinthartige Anlage.
  • Immer wieder werden frei Tunnelsektionen gefunden, manche nur kurz, andere mit Wasserkanälen und über hundert Meter lang.
  • Es war eine Anlage die mit viel Aufwand gegraben wurde und mit viel Aufwand wieder geschlossen wurde.
  • C14 Datierung von organische Funden im Tunnel belegt eine Entstehung des Tunnels vor ca. 30.000 Jahren und eine Schließung vor 4.600 Jahren.
  • In der Tunnelanlage wurden sehr große Keramik Megalithen entdeckt, wie zum Beispiel K2. Dieser ragte aus der Wand in den ursprünglichen Tunnel hinein, war aber nicht durch den Tunnel vollständig zugänglich. Das heißt, dass K2 nicht Teil des ursprünglichen Tunnels war. Das wiederum bedeutet, dass die Keramik Megalithen VOR dem Konglomerat an Ort und Stelle gewesen sein müssen, also über der Erde.Megalight k2 inside the Ravne tunnel..jpeg
  • Keramik Megalith „K2“ ragte mit der linken Kante in den Tunnel. Der Rest war nicht Teil des ursprünglichen Tunnels.
  • Da der Tunnel durch Konglomerat führt, wäre eine Erklärung, dass das Konglomerat im Zuge eiszeitlicher Überschwemmungen oder einer „Sintflut“ an Ort und Stelle gekommen ist und dabei die Keramik Megalithen verschüttete. Die Eiszeit dauerte von vor ca.110.000 Jahre bis vor 10.000 Jahren an.
  • Wie alt die ursprünglichen Keramiker sind, lässt sich aktuell nicht sagen.
  • Die Kultur, welche vor ca. 4600 Jahren die Tunnelanlage geschlossen hat, hat dieses mit enormen Aufwand gemacht. Abgesehen von den wenigen freien Sektionen, sind alle offen gelegten Tunnelpassagen durch die Trockenwände und Füllmaterial verfüllt. Bis jetzt ist ca. ein Kilometer des Tunnels freigelegt worden. Für diesen Zeitraum wird die Butmir-Kultur genannt.
  • Klaus Dona präsentierte 2012 eine Karte welche mit „Geo Radar“ erstellt wurde. Hier sind eine Vielzahl von Gängen dargestellt, welche die Pyramide der Sonne durchziehen. Man ist der Annahme, dass der Ravnetunnel einer dieser Gänge ist, welcher zu der Pyramide führt. Die Tunnel sind zwischen 5 m und 350 m tief.tunnel map pyramid sun

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