Weltweite Wagenspuren

Bei den Reisen nach Sardinien und Italien haben wir sie gesehen: mysteriöse, uralte und tiefe, in den Stein geprägte Wagenspuren. So als sein viele tausende Wagen immer über die gleiche Spur gefahren und hätten diese tief in den Stein eingeschliffen. Sowas würde man vielleicht auf dem Weg zu einer großen Stadt im Altertum finden, aber bei diesen Spuren gab es nichts dergleichen in alter Zeit. Oft finden wir sie im Nirgendwo und mit plötzlichen Ende an einem Klippenrand oder im Meer.

Bei dem Facebook-Blog von Szymamski Jöel wird diesem Thema nachgegangen. Aktuell sind 228 solche Spuren weltweit erfasst. Die meisten in Europa, aber auch in Südafrika, Japan, USA und auf den Osterinseln.

Die Wagenspuren scheinen fast wie bei der Eisenbahn. Ein Wagen kann nicht herausspringen. Es gibt auch unterschiedliche Spurbreiten, wo 70 cm und 110 cm öfters vertreten sind.

Diese Wagenspuren passen in keine bekannte Geschichtserzählung. Rad und Wagen sollen am Ende der Steinzeit vor ca. 5500 Jahren in Mesopotamien und im Kaukasus erfunden worden sein. Damals und in der folgenden Bronzezeit und Eisenzeit müssten sehr viele Wagen mit identischer Spurbreite diese Wege gefahren sein. Das setzt Kontinuität der Kultur voraus, sowie viel schwerer Lasten und gleichbleibende Ziele. Das könnte man versuchen zu argumentieren, aber erklärt nicht die Funde in Amerika, Asien, Südafrika und den Osterinseln. Es erklärt auch nicht warum manche Spuren im Meer oder an einem Klippenrand enden.

Was das letzterer erklären könnte, wäre die Annahme es gibt verschollene Kulturellen auf der Erde und eine Zeit wo Rad und Wagen schon weltweit im Einsatz waren. Katastrophen, wie die Sindflut, haben diese Kulturen fast komplett von der Erde gewischt. Die Bibel berichtet davon. Die Arche Noah ist auf über 3.000 Meter Höhe auf dem Berg Ararat gelandet. Der Art hoch mag eine Welle um die Erde gelaufen sein. Viele anderer Kulturen rund um die Welt berichten von einer Flut in ihrer Entstehungsgeschichten. Die Kolbrin-Schriften erzählen diese Weltuntergangsszenarien detailliert und die heutige Wissenschaft fängt an Modelle der Erddynamik zu erforschen, die sehr viel dynamischer, chaotischer und zerstörerischer sind als wir es heute glauben.

Ob alt oder uralt, irgendwie scheinen die Spuren auch nicht durch Wiederholung geformt zu sein. Dazu erscheinen sie zu präzise. Wurden sie dann bewusst in den Stein geschlagen? So wie eine Eisenbahnstrecke. Oder entstanden sie zu Zeiten als der Boden noch kein Stein war sondern weich. Das wäre dann aber sehr sehr lange her. Und wo sind die Spuren eines Menschen oder Tieres?

Zu den Wunderweltenreisen.

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