Bella Italia Reisebericht

Sechs wunderschöne und volle Tage haben wir in Italien verbracht. Dabei waren unsere herzensguten Gastgeber Barbara und Toni die umfassende Klammer, welche uns morgens und abends mit leckeren Speisen stärkten, bzw. verwöhnten. Deren sehr schöne und persönlich geführte Pension in Nemi, ca. 20 km von Rom entfernt, ist auch Heim von Hunden und Katzen, welche die Gemütlichkeit noch verstärken. Von hier also starteten wir unserer Entdeckungen mit Schwerpunkt in die vorrömischen Zeiten.

Nemi bedeutet Wald und nimmt Bezug auf den Heiligen Hain, der wohl schon in der Bronzezeit hier ein Heiligtum war. Eine Göttin des Sees soll hier verehrt worden sein, welches sich später zu einem Dianatempel am Seeufer und, unter Caligula um 40 AD, zu einem schwimmenden Isis-Tempel entwickelte. Die Reste dieser beiden alten Tempelanlagen haben wir begutachtet.

Das kleine Städtchen Nemi ist außerdem bekannt für seine wilden Walderdbeeren und eine wundersame Darstellung von Jesus am Kreuz, welche Päpste einlädt und auf die Knie bringt. Hier sehen wir Jesus mit einem Gesichtsausdruck von freudigster Erlösung – so wie nach einem Orgasmus.

Nemi ist außerdem Teil eines alten Vulkans, welcher heute noch geologisch und energetisch sanft aktiv ist. Das merkt man an dem natürlichen Sprudelwasser, welches den Einwohnern von Nemi hilft zu den gesündesten und ältesten Bewohnern in Europa werden zu lassen. Und wenn man sich in den Wäldern umschaut, so sieht man im Wachstum die hohe Konzentration an subtilen Erdstrahlungen. Das „kosmische Ei“ am Lago Albano und eine lokale Schwerkraftanomalie sind nur weiterer Aspekte dieser Kräfte.

Stichwort „Albano“: in unmittelbarer Nähe von Nemi befindet sich auch der wahrscheinliche Standort der sagenumwobenen Stadt „Alba Longa“, welche von den Söhnen Aeneas nach der Flucht aus Troja gegründet worden sei. Aeneas gilt als der Stammvater Roms, welche hunderte Jahre später durch seine Nachfahren Remus und Romulus gegründet wurde. Auch der Monte Albano gehört zu dem alten Vulkan und war ein Heiligtum der Latiner. „Vulkanius“ selber war ein Feuergott der Latiner und sein Sohn Caeculus soll die nahe gelegene Stadt Palestrina gegründet haben. Hier bauten die Römer einen ihrer größten Tempelanlagen auf dem Fundament einer aus der Überlieferung verschollen megalithischen Vorgängerkultur auf.

In den Städten Palestrina wie auch Alatri, welche wir besuchten, finden wir „Zyklopenmauern“, ein Phänomen was im zentralen Italien, aber auch im ganzen Mittelmeerraum auftritt. Diese Mauern mit gigantischen Steinen stammen womöglich noch aus der Atlantischen Zeit oder der Übergangszeit danach.

Natürlich durften die Etrusker bei dieser Reise nicht fehlen und so besuchten wir deren angebliches Heiligtum in Bomarzo, mit seinen sehr rätselhaftesten Bauten und Strukturen. Ein weiteres Ziel im alten Gebiet der Etrusker war die Schwefel-Thermalquelle von Saturnia und das Naturheiligtum und die uralte Einsiedelei von Poggio Conte.

Reiki-Behandlung von Toni und Barbara rundeten diesen besonderen Urlaub perfekt ab und brachten Heilerfolge und Impulse bei den Teilnehmern.

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